Bauherrschaft:

Herr Jörg Moser, Thun

Planung und Realisierung:

1996

Baukosten:

CHF 244'000.– (Kostenvoranschlag)
CHF 221'000.– (Abrechnung)

Umbau

Das Problem bei diesem Umbau stellte die Erschliessung dar.

Ursprünglich war das alte Kellertheater von einer Seitengasse des Aarequais zugänglich. Um dorthin zu gelangen, musste man auf dem Niveau des Aarequais durch die ganze Liegenschaft wandern, vorbei an Waschküche, Lager und den WC-Anlagen des Restaurants Primavera.

Die Bauherrschaft wünschte, dass der geplante Jazz-Keller neu direkt von der Oberen Hauptgasse aus erschlossen wird.

In Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege und der Altstadtkomission entwickelte ich die neue Eingangssituation. Der Hauptzugang wurde in das Hochtrottoir integriert, dort wo sich früher ein viel zu niedriger Warenanlieferungs-Abgang befand.

Eine Hauptattraktion des Gewölbekellers ist seine Bodenkonstruktion. Die alte, originale, gemäss Denkmalpflege aus der Römerzeit stammende Kopfsteinpflästerung musste erhalten bleiben. Aus diesem Grund entwickelte ich eine Podestkonstruktion aus Metallprofilen, die teils mit Glasplatten und teils mit Holzplatten eingedeckt ist. So kann man durch die beleuchteten Glasfüllungen noch heute die römische Kopfsteinpflästerung besichtigen.